Sieger im Doppel: Rüdiger Keck und Mark Reinert, in der Mitte Einzelsieger Roger Emiljanow
Für das diesjährige Vorgabeturnier hatten sich 15 Tischtennisspielerinnen und -spieler aus allen sechs Mannschaften angemeldet. Da bei diesem Turnier einmal im Jahr die Leistungsunterschiede zwischen den Aktiven durch eine Punktvorgabe ausgeglichen werden, kam es schon in den Gruppenspielen fast ausnahmslos zu sehr engen Sätzen, die oft erst in der Verlängerung entschieden wurden.
Für eine Differenz von je 50 Ranglistenpunkten gab es einen Punkt Vorgabe. Die maximale Punktvorgabe pro Satz betrug sechs Punkte.
Im Einzel zogen der Erst- und der Zweitplatzierte der beiden Vorrundengruppen direkt ins Halbfinale ein. Dort qualifizierten sich Vassilios Kula gegen Vereinsmeister Luis Runge (2:0 Sätze) und Roger Emiljanow gegen Mark Reinert (2:1) für das Finale. Hier nutzte Roger Emiljanow aus der 3. Mannschaft seine Vorgabe von zwei Punkten und siegte gegen Vassilios Kula aus der Ersten mit 11:8, 11:5, 11:8. Turniergewinner Roger Emiljanow hatte acht Jahre mit dem Tischtennisspielen ausgesetzt, bevor er vor dieser Saison wieder in den Punktspielbetrieb einstieg. Der 50-jährige war in der laufenden Saison bisher sehr erfolgreich und machte schon 150 Ranglistenpunkte gut. In der kommenden Saison wird er höchstwahrscheinlich in der 2. Mannschaft eingesetzt.
In der Doppelkonkurrenz wurden die Partner frei zugelost. In einem sehr spannenden und abwechs-lungsreichen Finale siegten Rüdiger Keck und Mark Reinert mit drei Punkten Satzvorgabe gegen die Kombination Irina Kasprick/Hinrich Rump mit 11:8 im entscheidenden fünften Satz. Rüdiger Keck, 1977 Jugendkreismeister im Doppel, hatte im vergangenen Sommer als Rentner nach 47 Jahren Pause wieder mit dem Tischtennis in der 6. Mannschaft angefangen. Auch sein Doppelpartner Mark Reinert wusste eine interessante Geschichte zu erzählen. "Ich habe früher meinen Sohn immer vom Training abgeholt. Wenn ich warten musste, habe ich einfach selbst einen Schläger in die Hand genommen, und meine neue Leidenschaft war geweckt". Heute spielt Mark Reinert schon seine dritte Saison sehr erfolgreich in der 5. Mannschaft.
Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung stimmten die Mitglieder einer Erhöhung des Monats-beitrages von 6 auf 8 Euro für Erwachsene und von 3 auf 4 Euro für Jugendliche ab 01.07.2026 einstimmig zu. Unverändert bleibt der Beitrag für die Passiven mit 3 Euro/Monat. Dies ist seit rund 30 Jahren die erste Erhöhung. Höhere Abgaben an die Verbände, weniger Zuschüsse und höhere Materialkosten machen eine Anpassung jetzt jedoch nötig.
Der gesamte Vorstand -Ralf Förster als 1 Vorsitzender, Monika Pralle als 2. Vorsitzende, Kassenwartin Irina Kasprick, Sportwart Vassilios Kula und Schriftführer Gunnar Stein- wurde einstimmig für zwei weitere Jahre gewählt. Ebenso einstimmig verlief die Wahl des neuen Kassenprüfers Kai Schumüller.
Des Weiteren wurde beschlossen, dass sich die TTSG am 18. Juli bei der "Langen Nacht" der Wirtschaftsinitiative Region Schwarmstedt (WIR) präsentiert.
Außerdem wird zukünftig auf der Spielersitzung "die Spielerin oder der Spieler der Saison" mit dem höchsten Punktezuwachs geehrt. Das beliebte Sommerfest findet am 29. August erstmalig mit einem Cornhole-Turnier statt.
Die Vereinsmeister: Hinrich u. Anna Rump (Mixed), Daniel Griese im Doppel mit Anna, Luis Runge im Einzel
Wie in den beiden Jahren zuvor heißt der Vereinsmeister der TTSG Leinetal auch dieses Jahr Luis Runge. Mit zwei Titeln und einer Finalteilnahme konnte Anna Rump ebenfalls überzeugen.
Da Spieler aus allen sechs Mannschaften die kürzlich ausgetragenen Vereinsmeisterschaften der TTSG Leinetal zur Vorbereitung auf die nahende Punktspielrückrunde nutzten, konnte sich Sportwart Vassilios Kula bei 23 Teilnehmern über die größte Beteiligung seit Jahren freuen. Im Einzel wurde die Vorrunde in sechs Gruppen im System "jeder gegen jeden" gespielt. Die Erstplatzierten jeder Gruppe spielten danach in der Hauptrunde, die Letztplatzierten in der Trostrunde im K.-o.-System weiter. Im ersten Halbfinale der Hauptrunde kam es zur Endspielbegegnung des Vorjahres zwischen Titelverteidiger Luis Runge und Vassilios Kula. Wieder hatte Runge bei seinem knappen 11:8 Sieg im entscheidenden fünften Satz die Nase vorn und zog ins Finale ein. Dort traf er auf Anna Rump, die aktuell für den MTV Engelbostel/Schulenburg in der Verbandsliga an der Platte steht. Sie hatte in ihrem Halbfinale Daniel Griese nach verlorenem ersten Satz mit 3:1 bezwungen. In einem ausgeglichenen Finale setzte sich Luis Runge mit 8:11, 11:8, 11:7 und 11:8 durch und sicherte sich nach den Meisterschaften 2024 und 2025 seinen Titel-Hattrick. Den Pokal für den Trostrundensieger gewann Olaf Skirde nach einem 3:1 im "kleinen Finale" gegen Irina Kasprick.
Im abwechslungsreichen Finale der Doppelkonkurrenz kam das Duo Anna Rump/Daniel Griese nach einem 1:2 Satzrückstand gegen die Kombination Max Schulz/Luis Runge immer besser ins Spiel und sicherte sich mit einem deutlichen 11:3 im Entscheidungssatz den Titel.
Im Mixed-Wettbewerb gewannen Anna und Hinrich Rump mit einem glatten 3:0 Satzerfolg gegen Monika Pralle/Vassilios Kula den Siegerpokal. In einem reinen Familienduell hatte das Vater-Tochter-Duo im Halbfinale zuvor mit dem Ehepaar Irina und Gregor Kasprick die Titelverteidiger knapp mit 3:2 Sätzen bezwungen.
Nach einem anstrengenden, rund sechsstündigen Wettkampftag gingen die Vereinsmeisterschaften der TTSG Leinetal anschließend mit einem gemeinsamen Essen entspannt zu Ende.
Am traditionsreichen Doppel-Schleifchenturnier der TTSG Leinetal zum Abschluss des Jahres nahmen 14 Aktive aus fünf Mannschaften teil. Gespielt wurde wie immer mit einfachen, vom Verein gestellten 1-Euro-Tischtennisschlägern. Gespielt wurden zehn Runden mit je einem Satz bis 21 Punkten, wie es im Tischtennissport bis zum Jahr 2001 üblich war. Die Doppelpartner und die Gegner wurden dabei für jede Runde neu ausgelost, die Sieger jeder Runde erhielten ein Schleifchen. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase entwickelten sich viele spannende Matches mit sehenswerten Ballwechseln.
Mit neun gewonnenen Runden gewann Lutz Pralle schließlich das Turnier. Der Oldie war in der erfolgreichen Bezirksligazeit der 1980er und 90er viele Jahre Mannschaftsführer der ersten Mannschaft, nimmt jetzt aber nicht mehr an Punktspielen teil. Vielleicht kam der Linkshänder deshalb mit den ungewohnten Schlägern am besten zurecht. Starke Zweite wurde wie im Vorjahr Irina Kasprick aus der dritten Mannschaft, die acht Runden gewinnen konnte. Den Gutschein für den dritten Platz konnte Rainer Vincke aus der sechsten Mannschaft entgegennehmen. Er setzte sich in einem kleinen Platzierungsturnier gegen Monika Pralle, Rüdiger Keck und Kai Schumüller durch. Sie hatten alle zuvor sechs Schleifen errungen. Das beliebte Turnier klang danach mit einem gemütlichen Beisammensein aus.
18 Teilnehmer aus allen 6 Mannschaften tauschten am Samstag die kleinen Bälle mit größeren Kugeln und starteten mit Anhang bei hochsommerlichen Temperaturen zu einer 3-stündigen Boßeltour auf Wald- und Feldwegen Richtung Grindau. Anschließend trafen sich die Teilnehmer und weitere Mitglieder im schönen Garten bei Gaby und Rainer und ließen den Tag mit einem Grillbuffet und kühlen Getränken gemütlich ausklingen.
Bunt gemischt war das zehnköpfige Teilnehmerfeld des Turniers, das für Hobby- und Freizeitspieler angeboten wurde. Vom Schüler und Rentner, vom Vater mit Sohn oder von einer ganzen Familie erhielt die TTSG Anmeldungen. Um den Gelegenheitsspielern die Möglichkeit zu bieten, gegen jeden Teilnehmer antreten zu können, wurde die Turnierform "jeder gegen jeden" gewählt. Aufgrund der Vielzahl an Spielen wurden die einzelnen Matches auf zwei Gewinnsätze verkürzt. Die Spielerinnen und Spieler, die meist zuletzt im Urlaub oder im Garten Tischtennis gespielt hatten, konnten im Verlauf des Turnieres ihr Niveau schnell steigern. Die Ballwechsel wurden länger und die Spielstände knapper, so dass oft erst der dritte Satz die Entscheidung brachte. Mit 8:1 Siegen gewann letztlich der Marklendorfer Stephan Meinheit, sonst als Fußballer und Handballer aktiv, das spannende Turnier. Er verlor zwar das direkte Duell mit 1:2 gegen den Zweitplatzierten Jens Gaczki, hatte jedoch mit 17:2 gegenüber 16:4 das bessere Satzverhältnis. Dritter wurde Jascha Vincke mit 6:3 Siegen.